
20.08.2009
| FP gegen 600.000 Euro für Jackson-Tribute-Konzert | |
| Sperre der Westeinfahrt ebenfalls inakzeptabel | |
| Das Trara rund um das am 26. September geplante Jackson-Tribute-Konzert wird immer ärgerlicher, sagt der stv. Klubobmann der FPÖ-Wien LAbg. Dr. Herbert Madejski. Er spricht sich heute, Donnerstag, klar und deutlich gegen die von SPÖ-Finanzstadträtin Brauner in Aussicht gestellte Förderung von kolportierten 600.000 Euro und die Sperre der Westeinfahrt aus. Die Umstände des Konzertes muten bislang "etwas unprofessionell" an. Es gibt kein Verkehrskonzept seitens des Veranstalters, der zudem nicht einmal die auftretenden Künstler nennen kann. Es könnte sein, dass am 26. September der Bruder von Michael Jackson und andere B-Künstler 20 Lieder des Verstorbenen zum Besten geben und die Besucher die Blöden sind, warnt Madejski. Das Konzert an sich wird natürlich auch von der FPÖ begrüßt, die Vorbereitungen dürften bislang jedoch nicht einmal den Standards eines "Bunten Abends" in der Kleingartenanlage "Heckenklescher" entsprechen. Für ein Konzert im Ernst-Happel-Stadion mit 70.000 Besuchern wird auch nicht die A 4 gesperrt, was soll also die geplante Sperre der Westeinfahrt, Herr Stadtrat Schicker? Wofür 600.000 Steuereuro? 600.000 Euro aus dem Steuertopf für das Konzert aus dem Fenster zu schmeißen, ist ebenfalls nicht gerechtfertigt. Für dringend notwendige Straßensanierungen und Kanalherstellungen etwa im 22. Bezirk hat die SPÖ kein Geld. Für ein Konzert jedoch, das - wenn es wirklich so toll wie angekündigt wird - auch ein finanzieller Erfolg für den Veranstalter wird, sitzt der Steuereuro locker. Die FPÖ fordert daher Brauner und Schicker auf, ihre geplanten Vorhaben sofort abzublasen, so Madejski. |
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