
03.11.2009
| Regen, Nebel, Laub: 2.600 Stürze pro Jahr | |
| Haus- und Grundstückseigentümer sind für einen sauberen Gehweg verantwortlich | |
Herbstlicher Blätterfall ist zwar schön anzuschauen, führt aber mitunter zu schweren Stürzen: Rund 2.600 Menschen verletzten sich 2008 durch Ausrutschen bei Regen, Nebel oder Laub auf öffentlichen Flächen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. "Nieselregen, Bodenfrost und abgefallene Blätter lassen Gehwege sehr rutschig werden. Vielen ist die Sturzgefahr auf laubbedeckten Wegen nicht bewusst, da sie Ausrutschen nur mit Glatteis und Schnee in Verbindung bringen. Doch auch im Herbst können Gehwege zu einer gefährlichen Rutschpartie werden, vor allem weil Bodenunebenheiten unentdeckt bleiben", warnt Dr. Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit & Sport im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Zwei Drittel der Verletzten zogen sich einen Knochenbruch zu, besonders häufig betroffen waren Fußgelenk und Schulter. Vor allem Senioren sind gefährdet - knapp jeder zweite Verletzte war 60 Jahre oder älter. Gerade im Alter heilen Sturzverletzungen schlechter als in jungen Jahren", gibt Dunzendorfer zu bedenken. Hauseigentümer verantwortlich für laubfreien Gehweg Nieselregen, Laub und nebelfeuchte Luft vermindern den Halt der Schuhe auf der Straße. Besonders auf Treppen, abfallenden Rampen und Gehwegen erhöhen glatte oder abgenützte Sohlen das Sturzrisiko. "In der nasskalten Jahreszeit sollten generell feste Schuhe mit griffigem Profil und rauer Auftrittsfläche getragen werden", empfiehlt Dunzendorfer. Für laubfreie Gehwege sind grundsätzlich Haus- bzw. Grundstückseigentümer verantwortlich. Sie sind verpflichtet, Gehwege, Gehsteige und Stiegenanlagen entlang des Grundstücks von Verunreinigungen, die Fußgänger gefährden könnten, zu säubern. |
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Herbstlicher Blätterfall ist zwar schön anzuschauen, führt aber mitunter zu schweren Stürzen: Rund 2.600 Menschen verletzten sich 2008 durch Ausrutschen bei Regen, Nebel oder Laub auf öffentlichen Flächen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. 