
07.12.2009
| Bettler belagern Währings Straßen | |
| Aggressive Bettler im Vormarsch - Kinder werden nach wie vor missbraucht | |
| Nicht nur das Betteln müsse strenger kontrolliert und geahndet werden, sondern auch die Mitnahme von Kleinkindern und Babys beim so genannten Zeitungsverkauf vor diversen Supermärkten in Wien-Währing. Motiviert durch die Vorweihnachtszeit treffe man nun wieder vermehrt auf Bettler. Immer öfter befinden sich darunter Behinderte, strafunmündige Minderjährige und Frauen mit Kleinkindern, die nach wie vor, trotz Verbotes, ihrem Geschäft auf Kosten der Kinder nachgehen, empört sich der Obmann der FPÖ-Währing, Ing. Udo Guggenbichler. Besonders sei ein Anstieg des aggressiven Bettelns zu bemerken. Die Währinger fühlen sich teilweise durch die aggressive Vorgangsweise der Bettler bedroht. In den letzten Wochen gingen dazu wieder unzählige Beschwerden aus der Bevölkerung bei der FPÖ-Währing ein. Dem Bettelunwesen müsse daher umgehend ein Ende gesetzt werden, fordert Guggenbichler. In einigen Bundesländern wie etwa Salzburg und Tirol gebe es bereits ein generelles Bettelverbot. Warum dies aber in Wien nicht möglich sein soll, liege wohl alleine an der unangenehmen Mischung aus roter und schwarzer Ignoranz und dem dazugehörigen Schönreden. Sowohl Bezirksvorsteher Homole als auch Bürgermeister Häupl sollten sich langsam aus dem politischen Leben zurückziehen, wenn sie ohnehin nichts zum Positiven verändern wollen. Da die nächsten Wahlen aber absehbar sind, werden die Bürgerinnen und Bürger bald die Möglichkeit bekommen, die Schuldigen für diese Zustände abzuwählen, so Guggenbichler, der abermals eine strengere Überwachung der bereits geltenden Regeln und Sanktionen in Sachen Bettelunwesen fordert. Denn eines sei klar, durch die immer schlimmer werdende Situation sei die Lebensqualität der Anrainer massiv beeinträchtigt und auch den zum Betteln missbrauchten Kindern ist nicht geholfen, wenn man die Situation schön redet und nichts weiter unternimmt, so Guggenbichler abschließend. |
|
|
|
|
| << zurück |

