
07.02.2010
| Schulreform à la SPÖ: "Kinderhaltung" in Containern | |
| Schon wieder 1,6 Millionen Euro für Containerklassen | |
| Im nächsten Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Information und Sport am kommenden Mittwoch, 10. Februar 2010, sollen erneut über 1,6 Millionen Euro für Containerklassen beschlossen werden. Damit sind es rund 10 Millionen Euro in knapp einem Jahr, die von der Wiener SPÖ für diese Art des "Schulbaues" ausgegeben werden. Diesmal betrifft es Schulkinder im 14. Bezirk. Die Volksschule in der Diesterweggasse 30 soll mit Containerklassen erweitert werden. "Einmal mehr zwängt Wien seine Schüler in Container. Die SPÖ bezeichnet diese Container zwar verharmlosend als Pavillons, es ist aber nichts anderes als eine Käfighaltung für Wiens Kinder. Noch dazu handelt es sich bei dieser Schule um eine so genannte offene Schule, also eine mit Nachmittagsbetreuung. Für die Kinder heißt das, dass sie dann auch ihre Freizeit in diesen Containern verbringen müssen. Das ist unzumutbar", zeigt sich ÖVP Wien Familiensprecherin LAbg. Ines Anger-Koch verärgert. "Es kann nicht sein, dass sich die Stadt weigert, einen Schulentwicklungsplan zu erstellen und 10 Millionen Euro statt in den Neubau oder die Renovierung von Schulen in Notlösungen steckt. Container als Schulen sind keine nachhaltige und brauchbare Lösung. Schulkinder darin unterzubringen ist geradezu verantwortungslos, da ein längerer Aufenthalt darin für Kinder gesundheitsgefährdend ist. Statt jährlich Millionen Euro dafür auszugeben, Kinder in Container zu sperren, sollte das Geld lieber in bestmögliche Bildungsmöglichkeiten investiert werden", so Anger-Koch. |
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Wolfgang Krisch - 15.02.2010 - 17:07:56
Sehr geehrter Herr Vettermann!
Bedaure mitteilen zu müssen, dass - entgegen Ihrer Ansicht - von "kurzfristiger" Reaktion auf Schulraumbedarf durch Container keine Rede sein kann. Manche Container stehen in Wiener Schulen seit zig- Jahren in Gebrauch, weil Wien überhaupt keine (!) konkrete Schulraumplanung kennt bzw. sie, selbst auf Anfrage als Mandatar, nicht veröffentlichen kann oder will. So konnte mir Stadtrat Oxonitsch für Penzings kurz- mittel- und langfristigen Schulraumbedarf auf Anfrage aus der Penzinger Bezirksvertretung nichts weiter konkret nennen als die Container in der Diesterweggasse! Ein glattes Trauerspiel und Offenbarungseid seltener Güte, - Sie werden das nicht schönreden können!
Sehr geehrter Herr Vettermann!
Bedaure mitteilen zu müssen, dass - entgegen Ihrer Ansicht - von "kurzfristiger" Reaktion auf Schulraumbedarf durch Container keine Rede sein kann. Manche Container stehen in Wiener Schulen seit zig- Jahren in Gebrauch, weil Wien überhaupt keine (!) konkrete Schulraumplanung kennt bzw. sie, selbst auf Anfrage als Mandatar, nicht veröffentlichen kann oder will. So konnte mir Stadtrat Oxonitsch für Penzings kurz- mittel- und langfristigen Schulraumbedarf auf Anfrage aus der Penzinger Bezirksvertretung nichts weiter konkret nennen als die Container in der Diesterweggasse! Ein glattes Trauerspiel und Offenbarungseid seltener Güte, - Sie werden das nicht schönreden können!
Irene Chlapetz - 07.02.2010 - 17:25:11
Herr Vettermann!
Sie leben recht gut von den Steuern der Wiener und Wienerinnen. Weshalb beleidigen Sie uns dann mit solchen hirnrissigen Argumenten?
Was interessiert es die Kinder und Eltern im 14. Bezirk, wenn die SPÖ plant (oder vorgibt zu planen!!)in der Seestadt Aspern einen Campus zu errichten? Sagen Sie doch gleich dazu, dass (falls man jemals damit beginnt!!) erst im Jahr 2030 mit der Fertigstellung zu rechnen ist! Warum erwähnen Sie das nicht?
Wahrscheinlich weil Sie wissen, dass Sie ab dem 10.10.2010 ohnehin Geschichte sind und gemeinsam mit Herrn Häupl endlich dort sind, wo sie hingehören: am Abstellgleis.
Beleidigen Sie nicht die Intelligenz der 6-Jährigen in Penzing, sogar sie erkennen, dass es nur warme Luft ist, was Sie von sich geben. Denn KEIN Kind und KEIN Lehrer fühlen sich in einem Container wohl. Wechseln doch Sie von ihrem Büro in den Container - vielleicht gleich in einen Abfallcontainer!
Denken Sie nach, bevor Sie, in wessen Namen auch immer, solche Halb- und Unwahrheiten verbreiten. Bedenken Sie, dass Sie auch nach der kommenden Wahl in dieser Stadt weiterleben. Und dass die Leute dann nicht mehr in ihren Arsch kriechen (müssen) sondern ihnen dann das sagen, was sie tatsächlich von Ihnen halten. Machen Sie es sich durch solche Postings nicht noch schwerer!
Herr Vettermann!
Sie leben recht gut von den Steuern der Wiener und Wienerinnen. Weshalb beleidigen Sie uns dann mit solchen hirnrissigen Argumenten?
Was interessiert es die Kinder und Eltern im 14. Bezirk, wenn die SPÖ plant (oder vorgibt zu planen!!)in der Seestadt Aspern einen Campus zu errichten? Sagen Sie doch gleich dazu, dass (falls man jemals damit beginnt!!) erst im Jahr 2030 mit der Fertigstellung zu rechnen ist! Warum erwähnen Sie das nicht?
Wahrscheinlich weil Sie wissen, dass Sie ab dem 10.10.2010 ohnehin Geschichte sind und gemeinsam mit Herrn Häupl endlich dort sind, wo sie hingehören: am Abstellgleis.
Beleidigen Sie nicht die Intelligenz der 6-Jährigen in Penzing, sogar sie erkennen, dass es nur warme Luft ist, was Sie von sich geben. Denn KEIN Kind und KEIN Lehrer fühlen sich in einem Container wohl. Wechseln doch Sie von ihrem Büro in den Container - vielleicht gleich in einen Abfallcontainer!
Denken Sie nach, bevor Sie, in wessen Namen auch immer, solche Halb- und Unwahrheiten verbreiten. Bedenken Sie, dass Sie auch nach der kommenden Wahl in dieser Stadt weiterleben. Und dass die Leute dann nicht mehr in ihren Arsch kriechen (müssen) sondern ihnen dann das sagen, was sie tatsächlich von Ihnen halten. Machen Sie es sich durch solche Postings nicht noch schwerer!
spötter - 07.02.2010 - 15:04:21
war wohl zu erwarten dass irgendein komiker das alles ok findet. man sollte die sp-gemeinderäte einmal in so einen tollen container von 8 bis 16 uhr einsperren! so etwas trottelhaftes wie diese entgegegnung habe ich in meinem ganzen leben noch nie gelesen. vettermann toppt alles!
war wohl zu erwarten dass irgendein komiker das alles ok findet. man sollte die sp-gemeinderäte einmal in so einen tollen container von 8 bis 16 uhr einsperren! so etwas trottelhaftes wie diese entgegegnung habe ich in meinem ganzen leben noch nie gelesen. vettermann toppt alles!
GR Heinz Vettermann, SPÖ - 07.02.2010 - 13:01:47
Alle Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern werden bestätigen, dass Schulpavillons rein gar nichts mit Käfighaltung zu tun haben. So etwas kann nur jemand behaupten, der sich Schulpavillons nie vor Ort angesehen hat und der Fakten ganz einfach ignoriert. Es ist daher geradezu ein Skandal, wenn die Wiener VP-Gemeinderätin Anger-Koch im Zusammenhang mit den Schulpavillons sogar von Gesundheitsgefährdung der Kinder spricht.
Im Übrigen hat VP-Anger-Koch wieder einmal gezeigt, dass es ihr nicht um die sachliche Behandlung eines Themas oder gar um die Kinder geht, sondern ausschließlich um billige Polemik. Die Schulpavillons haben sich bewährt, auch wenn dies die Wiener ÖVP aus durchsichtigen, allein parteipolitisch motivierten Gründen bestreit. Die neuen Klassenräume werden nach dem modernsten Stand der Technik errichtet - vor allem im Hinblick auf Wärme-, Schall- und Brandschutz - und haben auch Normgrößen. Auch die Ausstattung mit Möbeln und Lehrmitteln erfolgt nach den neuesten Standards. Mobilklassen erlauben es der Schulverwaltung, auf geänderten Schulraumbedarf und steigenden Bedarf an ganztägigen Schulformen schnell und flexibel zu reagieren.
Viele dieser Räume, die zur Abdeckung eines kurzfristigen Raumbedarfs errichtet wurden, werden mittelfristig nicht mehr als eigentliche Klassenräume genutzt: Einige Schulen haben nach dem Rückgang der Klassenanzahl Wert darauf gelegt, den so gewonnenen zusätzlichen Schulraum pädagogisch weiter zu nutzen. Parallel läuft aber auch der Schulneubau in Wien auf Hochtouren: Noch heuer wird der Bildungscampus am Nordbahnhofgelände fertig gestellt, weitere neue Schulen im Rahmen von Campusmodellen sollen unter anderem im Bereich des neuen Hauptbahnhofes, in der Region Donaufeld Nord und in der Seestadt Aspern entstehen.
Gemeinderat Heinz Vettermann, SPÖ
Vorsitzende des Bildungsausschusses des Wiener Gemeinderates
Alle Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern werden bestätigen, dass Schulpavillons rein gar nichts mit Käfighaltung zu tun haben. So etwas kann nur jemand behaupten, der sich Schulpavillons nie vor Ort angesehen hat und der Fakten ganz einfach ignoriert. Es ist daher geradezu ein Skandal, wenn die Wiener VP-Gemeinderätin Anger-Koch im Zusammenhang mit den Schulpavillons sogar von Gesundheitsgefährdung der Kinder spricht.
Im Übrigen hat VP-Anger-Koch wieder einmal gezeigt, dass es ihr nicht um die sachliche Behandlung eines Themas oder gar um die Kinder geht, sondern ausschließlich um billige Polemik. Die Schulpavillons haben sich bewährt, auch wenn dies die Wiener ÖVP aus durchsichtigen, allein parteipolitisch motivierten Gründen bestreit. Die neuen Klassenräume werden nach dem modernsten Stand der Technik errichtet - vor allem im Hinblick auf Wärme-, Schall- und Brandschutz - und haben auch Normgrößen. Auch die Ausstattung mit Möbeln und Lehrmitteln erfolgt nach den neuesten Standards. Mobilklassen erlauben es der Schulverwaltung, auf geänderten Schulraumbedarf und steigenden Bedarf an ganztägigen Schulformen schnell und flexibel zu reagieren.
Viele dieser Räume, die zur Abdeckung eines kurzfristigen Raumbedarfs errichtet wurden, werden mittelfristig nicht mehr als eigentliche Klassenräume genutzt: Einige Schulen haben nach dem Rückgang der Klassenanzahl Wert darauf gelegt, den so gewonnenen zusätzlichen Schulraum pädagogisch weiter zu nutzen. Parallel läuft aber auch der Schulneubau in Wien auf Hochtouren: Noch heuer wird der Bildungscampus am Nordbahnhofgelände fertig gestellt, weitere neue Schulen im Rahmen von Campusmodellen sollen unter anderem im Bereich des neuen Hauptbahnhofes, in der Region Donaufeld Nord und in der Seestadt Aspern entstehen.
Gemeinderat Heinz Vettermann, SPÖ
Vorsitzende des Bildungsausschusses des Wiener Gemeinderates

