
24.02.2010
| Wiener Öffis verweisen das Auto auf den zweiten Platz | |
| VCÖ-Studie bestätigt gutes Angebot der Wiener Linien | |
| Die Wiener Linien sehen sich durch die heute, Mittwoch, vorgestellte VCÖ-Studie zum Öffentlichen Verkehr bestätigt. "Mit den Wiener Linien ist man einfach schneller, bequemer und vor allem viel billiger als mit dem Auto unterwegs", sagt Wiener-Linien-Geschäftsführer Michael Lichtenegger in einer ersten Reaktion. Im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern können in Wien laut den Daten des VCÖ 100 Prozent der Wiener das Stadtzentrum mit den Öffis in einer halben Stunde erreichen. Die Beliebtheit der Wiener Öffis zeigt sich auch am Modal Split: 35 Prozent der Wege werden in Wien mit dem Öffentlichen Verkehr zurückgelegt. Damit verweisen die Wiener Linien den Autoverkehr (33 Prozent) auf den zweiten Platz. Auch die sehr große Haltestellendichte macht das Umsteigen auf die Öffis bequem: So gibt es in ganz Wien über 4.400 Haltestellen. Zum Vergleich: im viel größeren Berlin gibt es nur rund 3.200 Haltestellen; in München sind es gar nur 1.200. "Wir arbeiten laufend daran, unser Angebot zu verbessern. So bringt die U2-Verlängerung im Oktober schnellere Öffis für alle, die in der Donaustadt leben oder arbeiten", sagt Lichtenegger. Für schnellere Verbindungen, neue Fahrzeuge und dichtere Intervalle investieren die Wiener Linien im Jahr 2010 insgesamt 471 Millionen Euro. Die Wiener Linien sind damit auch ein wichtiger Konjunkturfaktor für Wertschöpfung und Arbeitsplätze. |
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