30.07.2010
Zu den Bezirken

11.03.2010
Jetzt ist es amtlich: Fluglärm macht krank!
Überflüge über dicht besiedeltes Gebiet sind volkswirtschaftlich unsinnig und gesundheitspolitisch unverantwortlich
fluglärm_überflüge_liesingIn Deutschland ist es jetzt "amtlich". Fluglärm in der Umgebung des Flughafens Köln-Bonn erhöht das Erkrankungsrisiko dramatisch. Dass das in den betroffenen Gebieten rund um Wien Schwechat ähnlich sein wird, leugnen wohl nur mehr eingefleischte Fluglobbyisten ...

Aber der Reihe nach: Das deutsche Umweltbundesamt hat erst kürzlich eine wissenschaftliche Untersuchung von Prof. Dr. Greiser über die Gesundheitsschädlichkeit von Fluglärm publiziert. Die Studie beruht auf Daten von ca. 1 Million Versicherten rund um den Flughafen Köln-Bonn. Das erschütternde Ergebnis: Schon ab einem mit 35,25 dBA recht niedrigen 24-Stunden-Dauerschallpegel für Fluglärm steigt bei Männern und Frauen das Risiko, an Herz- und Kreislauf zu erkranken, mit jedem zusätzlichen Dezibel linear an. Bei Frauen ist das Erkrankungsrisiko für Depression stark erhöht. Eine entsprechende Studie für Krebserkrankungen ist bisher aus politischen Gründen nicht veröffentlicht worden. 

Überträgt man die Erkenntnisse von Prof. Dr. Greiser auf Liesing, das mit einem 24-Stunden-Fluglärm-Dauerschallpegel von 40,8 dBA belastet ist, so erhält man ein beunruhigendes Bild der Auswirkungen der seit 2004 überfallsartig auf dicht besiedeltes Gebiet verlegten Flugrouten. Der Fluglärm lässt das Risiko bei Frauen und Männern für sämtliche Herzkreislauferkrankungen um 17% bzw. 18%, das für koronare Herzkrankheit um 14% bzw. 24% und jenes für Schlaganfälle um 23% bzw. 29 % steigen. Das Risiko für Brustkrebs erhöht sich entsprechend dem Fluglärmpegel um 31%, das für Depression bei Frauen sogar um 51%.

Eine genauere Berechnung kann nur mit einer gleichartigen Studie für den Flughafen Wien erreicht werden. Für eine erste Abschätzung der zusätzlichen Krankheitsfälle reicht aber die Übertragung der Greiser Studien. Bei rund 100.000 betroffenen Menschen in Liesing und den direkt angrenzenden Gebieten in Wien und Niederösterreich ist demnach z.B. mit 50 zusätzlichen Schlaganfällen pro Jahr zu rechnen. 

fluglärmSo wie bei allen anderen Krankheiten ist nicht nur das persönliche Schicksal dramatisch, es entstehen auch beträchtliche Kosten für das Gesundheitssystem. Multipliziert man beispielsweise die bekannten durchschnittlichen Kosten pro Schlaganfall von rund 75.000 Euro mit der Anzahl der Schlaganfälle, so kommt man alleine dafür auf rund 3,75 Millionen Euro pro Jahr, die der Verlegung der Flugrouten auf das dicht besiedelte Liesing zuzuschreiben sind. (Abbildung "Flugrouten im Süden Wiens verlaufen über dichtest besiedeltes Gebiet")

Daher sind nicht nur Austro Control und Infrastrukturministerium, sondern auch das Gesundheitsministerium dringend gefordert, zu den Flugrouten über Liesing volkswirtschaftlich sinnvollere und gesundheitspolitisch verträglichere Alternativen zu finden bzw. zu verordnen.
Bildmaterial: BI Liesing gegen Fluglärm
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Werner - 25.03.2010 - 17:01:35
Leider sind wir für die Zeitungen aus uninteressant, denn man braucht ja Schlagzeilen, die Quote machen und da ist der Flughafen mit seinen Inseraten zur Stelle und "kauft" die Blätter. Es beschäftigt mehr, dass Herr Kaufmann seinen Vertrag erfüllt, als wenn 100.000 um ihre Lebensqualität gebracht werden. Schlagzeilen bringts dann, wenn ein Flieger in der Stadt runterkommt, dann reißen die Verantwortlichen ihr Maul ganz weit auf und wissen alles besser. Die ganze Partie ist schlichtweg zum KOTZEN.
F.M., Donaustadt - 25.03.2010 - 14:49:53
Und noch was: Man kann gegen den Flugmist nichts unternehmen - Gesetze und Verordnungen wurden so gebogen, dass sie der Kriminelle sind, wenn sie mit einem Laserpointer auf ein Flugzeug zeigen! Sogar die Hofer-Kernzenballons wurden aufgrund des Flugverkehrs verboten (könnten über 300m aufsteigen). Was wollen sie tun? Arbeitsstreik? (Was kann ihr Arbeitgeber dafür, wenn er nicht VIA heisst? Außerdem könnens dann gleich beim AMS vorsprechen...)
Blockade von Wr. Ring und Gürtel? Wer außer arbeitslose Linke hat für sowas Zeit? Man wird auch nie ausreichend Personen mobilisieren können. Die Betroffenen werden untereinander (Liesing vs. Penzing vs. Donaustadt) ausgespielt!
Die Politik ist sowieso zu schwach, um dem Wahnsinn, den sie verbockt hat, wieder Einhalt zu gebieten.
Ergo: Ohne eine drastische, medienwirksame Maßnahme passiert nichts und ist auch nichts machbar, was die Situation verbessert. Man sollte mal prüfen, ob man die Flughafeneigentümer wegen NS-Wiederbetätigung (KZ-ähnliche Zustände) belangen kann. SOWAS würden die verantwortlichen Politiker wie auch die Öffentlichkeit wahrnehmen...
Alles andere zeigt keine Wirkung oder wird von den Flughafenkriminellen als kriminell deklariert!
F.M., Donaustadt - 25.03.2010 - 14:40:28
Es gibt kein Nachtflugverbot, es gibt nur eine Nachflugregelung - kleiner Unterschied, aber große Wirkung. Der Flughafen hat quasi keine Einschränkungen bez. der Lärmerei :-(
Werner - 25.03.2010 - 14:22:53
Noch eine Bemerkung zum Fluglärm: die Bevölkerung tut viel zu wenig, sich diesem Terror zu erwehren. Keiner setzt Initiativen, man wartet bis andere etwas tun. Offensichtlich haben sich viele damit abgefunden
Werner - 25.03.2010 - 14:21:19
Wir wohnen direkt unter der Westeinflugschneise, also wir hatten Fluglärm der zum aushalten war, jetzt haben wir jede Woche Fluglärm, schließlich sehen und hören wir es direkt über uns. Bei Windstille wird ebenso geflogen, wie bei NO-Wind und die morgens, mittags und abends 1-2 Minutendröhnerei ist auch nicht zu überhören. Den Vorteil, des Nachflugverbotes können wir nicht nachvollziehen, da wir auch vorher keine Nachtflüge hatten. Da die Flugrouten 2004 verschoben wurden, haben Hietzing, Penzig und Meidling noch mehr Fluglärm abbekommen und auch rücken die startenden Flieger immer mehr zu uns. Piste 16 hat sicher mehr Flugaufkommen, aber glauben Sie mir, wenn man von 16,00 h - 21,00 h - Strichliste geführt, 100 Landeanflüge über sich ergehen lassen muss, die Flüge tagsüber waren hier gar nicht dabei, ist es ebenso nervtötend. Wir verstehen ihren Unmut, der Nachtfluglärm muss fürchterlich sein, ist es schon tagsüber kaum zu ertragen. Was die Flugspurenaufzeichnung betrifft haben wir festgestellt, da sehr viele Flüge fehlen, die wir selbst gesehen und wahrgenommen haben. Warum wird wohl 2 Tage später hochgeladen, man sondiert und bei vie-umwelt fehlen sowieso monatlich an die 100 - 200 Flüge, also diese Zahlen sagen nichts aus.
Gerasdorfer - 25.03.2010 - 13:55:13
@Werner: Piste 16 ist die am meisten zwischen 20 Uhr und 08 Uhr morgens betroffene und belandete Piste von allen! Dementsprechend leiden die Bewohner in dieser Einflugzone über dem Marchfeld und Wien 22!!! Wien wird ja ab 19 Uhr und bis 7 Uhr früh gemieden wie die Pest, damit der Veltlinerhäuptling seine Schönreden vom Nachtflugverbot machen kann und erklärt, wie wenig Fluglärm doch über Wien sei. Dass sich in dieser zeit aber alles über uns abspielt, ist ja vollkommen egal. Typisch Politiker halt. Unser Landesdiktator Pröll sagt wenigstens gar nichts dazu, und weicht dem Thema Flugterror sowieso aus. Von dem kommt NULL Kommentar rüber, und von den Gemeindevertretern der betroffenen Gemeinden? NICHTS! Denen ist es genauso egal, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt ...
F.M., Donaustadt - 25.03.2010 - 13:18:29
@Werner: Nein, das stimmt so nicht! Wenn der Wind zu schwach ist, wird die Westschneise geschont. Die (zwar getürckten, aber vermutlich in gleichen Proportionen abgerundenten) Zahlen des Flughafens sagen für 2009: Landungen Piste 11 = ca. 16.000, Landungen Piste 16 = ca. 32.000. Und ich habe sehr oft festgestellt, dass bei zu schwachen SO- oder O-Wind über Donaustadt gelandet wurde. Glauben sie mir einfach, wenn ich sage, dass es noch eine 100%-Steigerung des "Piste 11 Terrors" gibt!
Werner - 25.03.2010 - 11:24:26
Egal woher der Wind weht, es ist für alle Betroffenen die gleiche Lärmbelastung ob tags oder nachts. Flugverkehr hat eben eigens gemachte Gesetze, um die Bevölkerung nach Strich und Faden zu belärmen. Wien wird ausschließlich bei SO-Wind zugedröhnt, das war einmal, jetzt kann Austro Control bei Windstille, bei Nordwind, Südwestwind dröhnen lassen. Man ist also nie sicher, wann die Fluginvasion beginnt.
Gerasdorfer - 25.03.2010 - 09:16:42
Die Mediation ist WERTLOS! Eine zivilrechtliche Sache, an die sich die AustroControl als Behörde weder halten muss, noch freiwillig einhält was vereinbart wurde. Abgesehen davon sind nicht alle betroffenen Gemeinden eingebunden worden wil offensichtlich viele Ortschefs im Marchfeld der Lüge des VIE aufsitzen, dass eine DRITTE Piste für unsere Region eine vollkommene Entlastung bringt! Ein Zweipistensystem im Süden, gut und schön, aber wenn man ja NACH DEM WIND starten und landen muss (siehe www.vie-umwelt.at) dann wirds hier heroben eng, denn dann kommen die Lärmvögel vom Zweipistensystem über den Gleitweg zur 16 über uns rein, und starten auch doppelt so oft über die 34 in Richtung Norden!!! ODER: ist die Windgeschichte eine Lüge, um besser in alle Richtungen verteilen zu können, oder mit der (Häupl-Hesina-Valentin-Kaufmann-Pröll) Ausrede des SO-Windes oder WINDSTILLE das liebe WIEN zu entlasten? Auf unsere Kosten????
Werner - 25.03.2010 - 08:26:39
Durch diese Mediation "zum Wohle des Flughafen" haben wir in Wien noch mehr Fluglärm geerbt. Austro Control hat nun die Freigabe, bei jedem Wind zu dröhnen, ob Windstille, Nordostwind, Südwestwind wird hurtig gedröhnt. Gerne über die dichtbesiedelten Gebiete. Somit haben wir nun das ganze Jahr DAUERFLUGLÄRM, wir müssen auf die Sommermonate nicht mehr warten. Es wird auch nichts eingehalten, Austro Control kann ja nach belieben agieren. Man schafft sich immer mehr Luftraumkapazität und es wird dann geflogen, ob man diese braucht oder nicht. Die Wirtschaftslobby hat das sagen, unsere unfähigen Politiker sind doch nur Statisten. Wir Betroffenen werden als Querulanten hingestellt oder verstehen den Fortschritt nicht. WHO-Werte werden ebenso nicht eingehalten. Wir haben sichtlich kein Recht auf Lebensqualität, man schreibt einem vor mit diesem Lärm, ohne die Gesundheitskosten zu belasten, zu leben.
Gerasdorfer - 25.03.2010 - 06:44:52
Bin seit 5:30 Uhr wach ... Fluglärmterror im Minutentakt. Schlafen unmöglich. Die Fenster dröhnen von tieffliegenden Maschinen. DAS IST LEBENSQUALITÄT? ICH FINDE DAS IST EIN VERBRECHEN GEGENÜBER DER BELASTETEN BEVÖLKERUNG! Mit welchem Recht wird mein mir zustehender Schlaf auf 23:30 bis 5:30 Uhr eingeschränkt? Und sogar in dieser Zeit wird geflogen!!!! Wer ist für diese Verbrecherei zuständig und endlich mal haftbar???? Wo sind die MEDIEN???? Wo sind Behörden, die noch FÜR die Bevölkerung da sind, und NICHT für die Wirtschaftsinteressen????
F.M., Donaustadt - 24.03.2010 - 22:58:02
Was heisst eben??? Es ist kurz vor 23 Uhr, und es geht munter weiter! Und gegen den Irrsinn gibt es keinerlei Möglichkeiten der Gegenwehr - eigentlich müssten die Rot-Schwarzen und die Flughafenverbrecher für diese Schweinereien sofort weggesperrt werden. Aber man kann sichs ja mit Verordnungen und Gesetzen richten wie man will (und wirbt frecherweise auch noch mit der Lebenqualität in Wien).
Gerasdorfer - 24.03.2010 - 21:46:16
Gerade eben werden wir im Minutentakt terrorisiert! LAUT, TIEF, von ALLEN SEITEN kommend, Abstand so knapp hintereinander, dass der Lärm gar nicht aufhört, sondern eine Dauerbeschallung vorhanden ist. Es ist 21:45 Uhr, unsere Kinder wollen schlafen, können aber nicht. DAS IST GESUND? DAS IST UMWELTSCHONEND? DAS IST DIE GUTE MEDIATION? Was pfeif ich mich um 4000 Arbeitsplätze am VIE, wenn 300000 Menschen dadurch massiv zu Schaden kommen!!!! Wenn ein Wirtshaus zu laut ist, wirds abgedreht, warum dreht keiner den sch.... Flughafen ab????? Im Tower sitzen LEHRHAXN die keine Ahnung von Wirtschaftlichen Anflugprozeduren haben! Zuerst wird nach Süden geflogen, dann nach Norden geschleift, und dann als Draufgabe, der komplette Leitstrahl auf 30 km und über alle darunterliegenden Ortschaften überflogen. INKLUSIVE WIEN 22!!! DANKE HÄUPL, DANKE PRÖLL!!! Ihr seid ja soooooo nett und super zu uns!!!!!
W. - 24.03.2010 - 06:52:27
Nachdem wieder SO-Wind angesagt ist, können wir uns wieder auf Fluglärmterror gefasst machen. Jänner und Februar wurden schon Spitzenwerte erzielt, wir brauchen also gar nicht auf die Sommermonate warten, wir sind dauerbelärmt. Ohne Rücksicht auf dicht besiedeltes Gebiet wird im Tiefflug gedröhnt, was das Zeug hält. Der unnötige Verein muss ja nicht antworten, die Herrschaften haben es sich ja gerichtet. Wer schaut auf die betroffene Bevölkerung, Hauptsache die Kohle stimmt und der Größenwahn des Flughafens wird rücksichtslos auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen. Vom Umweltgedanken braucht man ja gar nicht reden, man sieht ja das Versagen der Politiker weltweit, Hauptsache sie jetten zu den besten Plätzen, steigen in den besten Hotels ab, natürlich wird auch ordentlich diniert, was ist herausgekommen beim Umweltgipfel - AUSSER SPESEN NICHTS GEWESEN, jetzt muss alles ruiniert werden, wie die nächsten Generationen leben ist diesen Herrschaften egal.
Gerasdorfer - 23.03.2010 - 18:58:03
Bei Flugspuren und VIE-Umwelt wird gefälscht was das Zeug hergibt! Es ist sicherlich schon weit mehr Flugverkehr am Himmel, als die Herren zugeben! Das belastet die Umwelt enorm, und auch alle Geschädigten am Boden! Bei uns fehlen bis zu 300 Flüge (Spitzenwert im Jahre 2009 / Monat). Auf Anfragen bekommt man keine Antwort! Flüge die zu laut oder zu tief sind, scheinen nirgends auf, die werden echt aus der Aufzeichnung getilgt! Auch extrem laute Nachtflüge! Einfach weg! TÄUSCHEN und LÜGEN, die Strategie der Mediation, des VIE und der AUSTRO-CONTROL samt Politiker die dem Zustimmen!!!
R. - 23.03.2010 - 10:32:55
Flugspurenaufzeichnung, hier dürfte auch die Aufzeichnungen"zensuriert" werden, nicht nur dass bei vie-umwelt.at pro Monat an die 100 - 150 Flüge weniger erfasst werden, fehlen auch bei den Flugspuraufzeichnungen plötzliche Flüge. Sonntag abends startender Flieger über den 12.Bezirk, selbst gesehen und das gedröhne vernommen, direkt über unser Wohnhaus, aber da scheint nichts auf. Sichtlich haben wir es mit Geisterfliegern zu tun.
Werner - 23.03.2010 - 08:47:08
Wir betroffenen wissen sehr wohl, dass Herr Valentin nur eine Marionette ist. Er bringt nichts, er kann nichts. Er ist pro Flughafen und Fluglärm. Herr Häupl und Frau Sima machen rein gar nichts, sie antworten nicht einmal auf Beschwerdemails. Sie stehen sichtlich über den Dingen, machen nichts für die Betroffenen. Wir werden und bei der Wiener Wahl für die Fluglärmpolitik der SPÖ, ÖVP verfolgt die gleiche Linie, erkenntlich zeigen. Die Betroffenen haben von der Lügenpolitik genug. Wien soll Lebensqualität haben? Wo bitte, dort wo die Wirtschaftsbonzen leben, wird sicherlich nicht von morgens bis abends gedröhnt. Austro Control gehört ebenso dazu, die lassen die lautesten Flugzeuge im Tiefflug über dicht besiedelts Gebiet. WHO-Werte werden nicht eingehalten, es werden irgendwelche fadenscheinige Durchschnittswerte ausgerechnet, Messungen werden in dbA vorgenommen, die dem Fluglärm weiter jedes Recht einräumen. Man hat genug von den Verantwortlichen, wir dürften brav alles bezahlen, aber es wird uns jede Lebensqualität genommen.
Wolfgang Krisch - 22.03.2010 - 17:46:35
GR Valentins Agieren pro Flughafen-Interessen ist, und das bitte nicht zu übersehen, natürlich nur ein von ihm abverlangter Parteidienst! Valentin erfüllt bloß die Rolle, die ihm von der SPÖ abverlangt ist, wäre ihm ab morgen das Gegenteil vorgeschrieben, würde er es auch vertreten! Die Dimension des Problems ist aber derart emminent, dass man die Stadtregierung (Häupl, Sima insb.) in die Pflicht nehmen muss! Wer Valenin (eh zu Recht natürlich) angreift, hält nur Kritik von dort fern, wo sie wirklich hingehört aber nicht hin soll! Allerdings nicht zu vergessen: Nicht nur Häupl für Wien sondern auch Erwin Pröll für NÖ unterstützen den Flugwahnsinn über bebautem Gebiet durch ihre gleich große Beteiligung am Flughafen Wien und dessen irrwitzige Ausbaupläne!
A. - 22.03.2010 - 08:19:26
Die Fluglärmlobby kauft alle und solange ein Wichtigtuer wie Herr Valentin mit dieser Fluglärmbaggage unter einer Decke steckt, wird sich für uns Betroffene nichts ändern. Austro control macht sowieso wie es ihr beliebt. Hauptsache die Kohle stimmt. Ein rücksichtsloser Haufen, der von rücksichtslosen und NICHTSKÖNNERN wie Herr Valentin unterstützt wird. SPÖ UND ÖVP sind somit nicht mehr wählbar. Abgehoben fern jeder Realität.
Gerasdorfer - 21.03.2010 - 20:16:41
Welche Zeitung sollte das aufgreifen? Derzeit ist jedes Blatt mit Vollseitenwerbung des Flughafens gespickt! Das sind EINNAHMEN dieser Blätter, auf die die sicherlich NICHT verzichten wollen, wenn sie nun gegen den "Geschäftspartner" was schreiben! So werden auch die Zeitungen vom VIE gekauft!!! Da wird sicherlich nichts gemacht in Sachen Medien. Ich merke das schon alleine deswegen, wenn ich Mails an diverse Blätter sende, und das Thema "Fluglärm" sofort (und ohne zu lesen!) gelöscht wird ... DANKE auch an die Zeitungen, dass sie nicht mehr zum Volk stehen, sondern auch nach der Kohle des VIE lechzen!
Werner - 21.03.2010 - 19:27:58
Jetzt startet man auch über den 12.Bezirk, von dem verlogenen Verein umwelttelfon wurde das immer abgestritten. Wozu gibt es ein Dialogforum und ein umwelttelfon? Das sind unnötige Gagenritter, die nichts aber REIN GAR NICHTS BRINGEN; AUSSER DIE BETROFFENEN WO ES GEHT ZU BELÜGEN UND HERUNTERZUMACHEN. Diese Inzuchtvereine des Flughafens bringen nichtsAusser Spesen nichts gewesen, machen sich aber ungemein wichtig und informieren die Öffentlichkeit FALSCH, das sollte mal eine Zeitung aufgreifen und darüber berichten, was hier abgeht. ABer solange verlogene Politiker wie ein Herr Valentin mitmachen, wird sich nichts ändern.
Gerasdorfer - 20.03.2010 - 18:04:05
Schau! Schau! Wieder mal eine der Lügen dieser Herrschaften rund um den VIE aufgedeckt?
F.M., Donaustadt - 20.03.2010 - 17:22:48
Unglaublich, aber wahr - Valentin hat recht. Die Ergebnisse der Köln/Bonn-Studie sind für Wien gar nicht valide! Zum einem gibt es dort bei weitem nicht soviel Traffic (http://www.fluglaerm.de/koeln/FBWSTK08.pdf). Zum anderen werden die Lande- und Abflugrouten auch nicht über so stark besiedelte Gebiete geführt wie in Wien (leicht auf Google Map zu überprüfen). Das macht die zu erwartenden Gesundheitsschäden deutlich höher und die Verbrechen der Flughafen- und Politverantwortlichen noch schlimmer!
Gerasdorfer - 20.03.2010 - 10:37:09
Politiker sind die Hampelmänner der Wirtschaftsbonzen geworden. Die haben in Österreich nichts mehr zu melden, belügen uns ohnehin, und glauben den Bullshit auch noch selbst, den sie uns dauernd vorkauen. Vielleicht weil sie selbst von ihren "Günstlingen" aus der Wirtschaft belogen werden, und es gar nicht anders wissen? Ich frage mich, warum die Anrainer auf der A21 das Recht haben gegen den Lärm der Autobahn zu protestieren, und nun auch noch Lärmschutzmaßnahmen gemacht werden, die die Anrainer komplett vor dem Lärm schützen sollen (Wohnung, Haus UND Grundstück), aber die FLUGLÄRMOPFER auf ihrem Problem sitzen bleiben, weils keinem der Politiker interessiert was da vom Flugverkehr verursacht wird?? Die Bures ist ja genauso abgehoben wie der Valentin, der Pröll und der Veltlinerkönig von Wien! Man ignoriert einfach dass wir unter dieser Lärmbelastung die wir Tag und Nacht erleiden MÜSSEN, krank werden! Bei uns im Ortsteil Kapellerfeld ists noch schlimmer, da es KEINEN Umgebungslärm gibt, sondern NUR den FLUGLÄRMTERROR des VIE!!!! Und das auch NACHTS!!!!
Liesinger - 18.03.2010 - 20:14:53
In Liesing gibts den Fluglärm täglich, Schwankungen in der Intensität lassen sich am ehesten mit dem politischen Wind in Beziehung setzen.
F.M., Donaustadt - 18.03.2010 - 12:54:23
Oder man bleibt übers WE der Wohnung fern - der prognostizierte Wind ist leider ein Wahnsinn: http://www.windfinder.com/forecast/wien-schwechat

Das sind die Tage, für die Flughafenverbrecher und die rot-schwarzen Verantwortlichen eingeknastet gehören! :-(
W. - 18.03.2010 - 11:41:43
Wir freuen, wenn jetzt das schöne Wochenende kommt, dass wir wieder von morgens bis abends zugedröhnt werden. Rücksichtsloses agieren der Fluglärmlobby und es wird alles nur heruntergespielt und falsche Studien präsentiert.
Zu deutschen Ärzteblattartikel - 18.03.2010 - 07:38:08
Da scheint ein Flughafen panische Angst davor zu haben, dass eine weitere epidemiologische Studie zur Gesundheitsschädlichkeit des Fluglärms durchgeführt wird. Dafür bedient man sich - so wie in Wien für das Wunschgutachten zur Luftverkehrs-Immissionsschutz-Verordung – eines Professors von einem Hygieneinstitut, der ohne erkennbare Fachkompetenz im Bereich der Epidemiologie und des Fluglärms für den Flughafen unangenehmen Studien abqualifiziert und stattdessen Studien aus dem Machtbereich der Flugverkehrslobby wie die sogenannten "Belästigungsstudien" forciert.
Unveröffentliche Greiser Studie zu den Krebserkrankungen: http://www.fluglaerm-eppstein.de/Downloads/Greiser_090601_RheinSiegKreis.pdf
3. Piste vermessen... - 17.03.2010 - 15:20:42
... sonst gehts den Verantwortlichen noch gut?! Wo noch nicht einmal der erste Teil der UVP abgeschlossen ist und die Pistenlage daher noch nicht feststehen kann?
W. - 16.03.2010 - 16:43:46
Was stört das die Herrschaften vom Flughafen, die beginnen bereits mit der Vermessungen für die 3.Piste. Ob gesundheitsschädlich oder nicht, es wird alles durchgezogen zum Nachteil der Betroffenen. Der GRÖSSENWAHN DES FLUGHAFENS UND DER ZUSTÄNDIGEN POLITIKER IST unbegreiflich. Die Leute wehren sich einfach zu wenig, das ist der Punkt, somit können die Herrschaften sich alles richten. wir sind selber schuld, dass hier alles zerstört wird, was Wien an Lebensqualität bieten. Scheinbar scheint es viele nicht zu stören und die wenigen, die etwas tun, werden negiert.
Auch sehr interessant! - 16.03.2010 - 14:30:51
www.aerzteblatt-hessen.de/pdf/haeb10_158.pdf
Auch sehr interessant! - 16.03.2010 - 14:29:18
www.aerzteblatt-hessen.de/pdf/haeb10_158.pdf
frustriert - 14.03.2010 - 13:18:22
Die Ignoranz des Herrn GR ist erstaunlich aber nicht verwunderlich - man gewöhnt sich langsam daran. Dennoch halte ich es mit dem Motto \"wer lesen kann ist klar im Vorteil\" und wer nicht will demaskiert sich schlicht und ergreifend als Polemiker. Aber damits nicht so viel Aufwand ist: Die Greiser Studie umfaßt TAG und NACHT Flugverkehr!
Videointerview Prof. Greiser - 13.03.2010 - 17:09:57
zu den beunruhigenden Untersuchungsergebnissen und der Übertragbarkeit auf andere Regionen: http://www.youtube.com/watch?v=SjhXd77h_4E&feature=youtube_gdata
K. - 12.03.2010 - 11:37:44
Dieses ständige Hinhacken auf eine Partei, die für die Fluglärmbetroffenen etwas tut und auch die Wahrheit sagt, bringt nichts Herr Valentin. Wir hören und sehen es, was hier an Fluglärm abgeht, also verkaufen sie die Betroffenen nicht für dumm. Wir haben genug von ihren Unwahrheit. Als Diener der Fluglärmlobby agieren sie nur gegen die Betroffenen. Also samt ihrem Herrn Bürgermeister gehören sie endlich abgewählt!
Therapie Valentin - 11.03.2010 - 22:06:08
auch bereits ein Oster- oder Pfingstwochenende in Liesing sollte reichen. Aber bitte gleich mit Chef. Heurigen gibts in Mauer eh genug.
F.M., Donaustadt - 11.03.2010 - 21:40:37
Dazu braucht man doch keine eigene Studie - reicht, wenn die Flughafenverbrecher und die Politverantwortlichen in eine gut frequentierte Einflugschneise umgesiedelt werden. Dann sollte denen nach wenigen Wochen klar werden, was sie den Menschen antun!
felix - 11.03.2010 - 19:56:09
wieso wird dieser mann eigentlich nicht in eine geschlossene anstalt eingeliefert? sei es justizanstalt, sei es narrenturm?
Liesinger - 11.03.2010 - 19:45:48
Offensichtlich ist Herr Gemeinderat Valentin, was den Fluglärm in Wien betrifft, mehr Teil des Problems als Teil der Lösung. So wiederholt er schon zum xten Mal die Argumentation mit der Einhaltung der WHO-Grenzwerte, obwohl ihm bekannt sein müsste, dass Messungen nach dBA von der WHO für tieffrequenten Lärm und damit für Flugzeuggedröhne für ungeeignet erklärt wurden.

Die Übertragbarkeit der Greiser Studie auf Wien, dürfte er auch ablehnen, ohne diese gelesen zu haben, andernfalls müsste er wissen, dass die die stärkste Risikoerhöhung für Schlaganfälle und Depressionen für den Tag und nicht für die Nacht gefunden wurde und eine Beschränkung auf nächtlichen Fluglärm als Gesundheitsrisiko daher dem Problem Fluglärm nicht gerecht werden kann.
Gerasdorfer - 11.03.2010 - 19:39:08
GR Valentin! Sie gehören zwangsumgesiedelt, und zwar unter die Einflugschneise zur Piste 16! Nein, die ist nicht Wien, nur ein kleines Zipferl vom 22. Bezirk halt, aber HIER wird RUND UM DIE UHR GEFLOGEN!!! Also reden SIE sich nicht immer aus, dass Wien keinen Fluglärm hat, wenn der FLUGHAFEN WIEN das MARCHFELD auch NACHTS zudröhnt!!!!!! Diese Lügenaussagen haben wir hier mittlerweile sowas von satt!!! Nehmen SIE auch DAZU Stellung! Was sagen SIE zu der Lärmbelastung OHNE NACHTFLUGREGELUNG über SEYRING, KAPELLERFELD, GERASDORF, SÜSSENBRUNN (WIEN 22), usw. ???? Jänner 2010: 829 Flüge zwischen 20 Uhr und 8 Uhr früh! Februar 2010: 912 Flüge zwischen 20 Uhr und 8 Uhr früh! Bis zu 45% der Überflüge zur Piste 16 werden in dieser Zeit geflogen! Zusätzlich zu den über uns gebündelten Anflüge zur Piste 29 und den Starts der Piste 34! Da bin ich ja schon mal auf Ihre Antwort gespannt !!!
Werner - 11.03.2010 - 17:41:53
Vorschlag Herr Valentin, stellen sie überall Messgeräte auf, Messungen in dbC und dann schauen wir, was der Fluglärm ausmacht. Bis jetzt werden irgendwelche Durchschnittswerte errechnet und das wars. Legen sie alles offen auf den Tisch, dann schauen wir wie sehr die WHO-Werte unterschritten werden. Glauben sie das eigentlch, was sie da verzapfen?
Alf - 11.03.2010 - 17:21:51
An den MÄRCHENONKEL VALENTIN, wird sind Fluglärmbetroffene, wir leiden massivst unter den IMMER MEHR WERDEN FLUGLÄRM - DANK IHRER UNFÄHIGEN VERHANDLUNGEN. WIR SIND EXTREM GESUNDHEITSGEFÄHRDET; DENN WIR HABEN FAST JEDE WOCHEN 3 - 4 x die DRÖHNEREI ÜBER UNS. SIE BESITZEN DIE FRECHHEIT ALLES HERUNTERZUSPIELEN: SPÖ WILL DIE SCHWELLENWERTE WIEDER ERHÖHEN, sie wollen ein Vertreter für die Betroffenen sein? Sie sind eine Schande, nur für den Flughafen zu agieren. Nehmen sie endlichen ihren Hut, UNFÄHIGKEIT GEHÖRT ABGESCHAFFT. Sie sind ein Paradebeispiel für UNFÄHIGKEIT. Gehen sie zum Dialogforum, die benötigen solche Lügner, dass es Wien keinen Fluglärm gibt. Da passen sie hin zu diesem unehrlichen Verein.
Erich Valentin, SPÖ - 11.03.2010 - 14:39:31
Die von FP-Gemeinderat Mahdalik und einer Bürgerinitiative genannte Fluglärmstudie ist nicht auf Wien umlegbar! Die 'Studie' betrifft den Flugverkehr des deutschen Flughafens Köln-Bonn. Dieser Flughafen hat ganz andere betriebstechnische Parameter als der Flughafen Wien. Es sei selbstverständlich, dass die Stadt Wien intensiv internationale Forschungsergebnisse beobachte und sich bei der Beurteilung der Lärmsituation nach jenen Studien richtet, die am weitreichendsten gehen, um Erkrankungen auszuschließen.

Jene Studie, die Mahdalik und die Bürgerinitiative anführen, hat sich mit nächtlichem Fluglärm auseinandergesetzt. Sie beleuchtet kardiovaskuläre und psychische Erkrankungen. Wien ist aber von nächtlichem Fluglärm nicht betroffen mit Ausnahme eines ganz kleinen Gebiets. Auch unterschreitet der Fluglärm in Wien die weltweit schärfsten Grenzwerte, nämlich jene der Welt Gesundheits-Organisation WHO.

Es ist unverantwortlich von Mahdalik und politisch schamlos, aus Studien, die mit der Situation in Wien nicht zu vergleichen sind, zu zitieren um den Menschen Angst zu machen. Das ist widerlich und unverantwortlich! Die Politik der Wiener SPÖ wird weiterhin in allen Lebensbereichen einen maximalen Gesundheitsschutz der Bevölkerung garantieren.

Gemeinderat Erich Valentin, SPÖ
favoritner - 11.03.2010 - 14:26:57
bin schon gespannt, bis spö-oberentgegner valentin hier auftaucht, um zu erklären, dass die deutsche studie falsch ist und in wien natürlich alles in ordnung ist.
dann sollten die fluglärmgeschädigten wirklich einmal in erwägung ziehen, dem herrn ihre meinung sehr deutlich und unmissverständlich zu sagen. schlagende argumente müsste selbst valentin verstehen ...
LAbg. Toni Mahdalik - 11.03.2010 - 14:22:25
Nun ist wissenschaftlich erwiesen, was FPÖ, Bürgerinitiativen und über 300.000 betroffene Menschen in Wien schon lange wissen: Fluglärm macht krank, fordert Menschenleben und verursacht enorme Kosten für das Gesundheitswesen. Die Wiener SPÖ muss ihre Beschwichtigungsstrategie daher rasch aufgeben, gegen Flugrouten über dicht besiedeltem Gebiet auftreten und als Sofortmaßnahme die Rücknahme der im Jahr 2004 eingerichteten Flugschneise über dem 23. Bezirk einfordern.

Nach den erschreckenden Erkenntnissen der Studie des deutsche Umweltbundesamtes kann die SPÖ die verheerenden gesundheitlichen Auswirkungen des Fluglärms über Wien nicht länger schön reden bzw.leugnen. Die FPÖ wird daher erneut auf allen politischen Ebenen Initiativen gegen die unmenschlichen Belastungen starten. In Wien sind nun SPÖ-Bürgermeister Häupl, SPÖ- Umweltstadträtin Sima und SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely am Zug, die Forderungen von FPÖ und
Bürgerinitiativen zu unterstützen.

LAbg. Toni Mahdalik,
FPÖ-Flugverkehrssprecher