30.07.2010
8. Josefstadt

11.03.2010
ÖVP: Garten des Palais Strozzi muss öffentlich zugänglich werden
Indoorspielplatz im Palais
Die Spitzenkandidatin der ÖVP Josefstadt Veronika Mickel verlangt die Öffnung der beiden Innenhöfe des Palais Strozzi. "Jedem Bewohner der Josefstadt steht derzeit im Schnitt nur 0,91 m² an öffentlichem Grünraum im Bezirk zur Verfügung. Das ist einfach zu wenig", so Mickel.

Mit nur drei öffentlichen Parkanlagen von insgesamt 17.600 m² hat die Josefstadt einen klaren Aufholbedarf. Eine Öffnung der Innenhöfe des Palais Strozzi, die mit 3.100 m² doppelt so groß sind wie der Tigerpark, könnte eine Steigerung der allgemein zugänglichen Parkflächen um rund 18% bewirken.

Ähnliches, wie es der geschäftsführenden ÖVP Landesparteiobfrau Staatssekretärin Christine Marek, mit der Wochenendöffnung des botanischen Gartens gelungen ist, sollte doch auch in der Josefstadt möglich sei, meint Mickel. Es müsse jede Möglichkeit, den Wienerinnen und Wienern besonders in dichtverbauten Gebieten Grünraum zur Verfügung zu stellen, genutzt werden. 

Vorhandenen Grünraum nutzen

"Viele Möglichkeiten, mehr öffentliche Parks zu schaffen, gibt es in der Josefstadt leider nicht. Daher ist es uns wichtig, den vorhandenen Grünraum voll auszunutzen", so Mickel weiter.

Für die Gestaltung des zweiten größeren Innenhofs haben bereits im Auftrag der ÖVP Josefstadt zwei Grünraumspezialistinnen von "Verlags- und Redaktionsbüro Garten, Natur und Freizeit" erste Entwürfe ausgearbeitet. "Das Naturerlebnis wird in der Stadt immer wichtiger - gerade für Kinder. Naturnahe Grünraumgestaltung bringt Nachhaltigkeit und reduziert auch die Entstehungskosten", so die beiden Spezialistinnen. 

VP will auch Indoor-Spielplatz

Neben der Öffnung der Innenhöfe des Palais Strozzi fordern Mickel und ihr Team auch die Errichtung eines Indoor-Spielplatzes im Palais Strozzi. Kinder sollen auch an regnerischen Tagen die Möglichkeit haben, sich auszutoben und ihren Energien freien Lauf zu lassen. Der für 2012 geplante Auszug des Finanzamtes und die sich daraus ergebende Nutzungsänderung des Palais sind die ideale Gelegenheit, das Objekt für die Bezirksbewohner zu öffnen.

"Wir werden daher so rasch wie möglich mit dem Finanzministerium in Verhandlungen treten, um die Innenhöfe als Grünerholungsraum für alle Josefstädterinnen und Josefstädter nutzbar zu machen", so Mickel abschließend.
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