
16.04.2010
| Wiener Comicbörse | |
| Übermorgen, Sonntag, haben wieder alle Interessierte an der bunten Welt des Comics die Möglichkeit, einen ganzen Tag lang in die über lange Zeit als "Hefterl-Welt" herabgewürdigte Form der Unterhaltung einzutauchen. Neben Sammlern gibt es wieder jede Menge Figuren-Angebote aus früheren und gegenwärtigen Comic-Erzählungen. Besonderes Highlight der Veranstaltung ist die Anwesenheit des Schweizer Künstlers David Boller, der über längere Zeit Spider-Man gezeichnet hat. Zur Börse selbst wird er von seiner Frau Mary Hildebrandt begleitet, die selbst wiederum erfolgreich Manga zeichnet. Weitere bekannte Zeichner am Sonntag sind Philippe Sergent, sowie mehrere Nachwuchskünstler aus der florierenden Manga-Szene. Die Comic&Figuren-Börse gibt es seit dem Jahr 1993, wo sie bescheiden mit 27 Ausstellern und 300 Besuchern in einem Pfarrsaal in Hernals begann. Heute findet sie mehrere Male im Jahr statt, 2008 siedelte sie aus der Längenfeldgasse in die MGC-Halle (3., Modecenterstrasse 22). Wien ist das Zentrum solcher Ausstellungen, in Linz, Graz, Salzburg konnten sich, laut Comic-Börse-Erfinder Martin Erasmus, "solche Treffs bislang nicht wirklich etablieren." Interessierte haben auch die Möglichkeit, eigene Comics von Dorotheum-Experten Gerhard Krusche schätzen zu lassen. Im Dorotheum selbst findet am 31. Mai wieder eine Comic-Auktion statt. Vergangenes Mal besuchten um die 1.700 Personen die Börse, damit zählt die Wiener Comic&Figuren-Börse zu den größten Veranstaltungen ihrer Art in Europa. Beginn ist um 10.00 Uhr, das Ende ist mit 16.00 Uhr angesetzt. 18. April, 10.00-16.00 Uhr, Comic & Figuren-Börse 3., Modecenterstrasse 22, Eintritt: 4 Euro, Kinder zahlen nichts. | |
|
| |
| << zurück |
