24.11.2014
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17.11.2011
Fuzo Mariahilfer Straßer: Nächster Vassilakou Bauchfleck
Vassilakou lässt Studienergebnisse verschwinden

"Wenn die Verkehrsstadträtin bei der Mariahilfer Straße den Kurs beibehält, so ist nach der Tarifreform der Wiener Linien damit der nächste grüne Flop bereits programmiert", so der Infrastruktursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner zu den Ergebnissen des Auftaktes für das Projekt Mariahilfer Straße neu, der heute, Donnerstag, stattgefunden hat.

Anstatt die von der selber beauftragten Consultingsfirma als beste Variante genannte Einbahnregelung vom Getreidemarkt bis zur Kaiserstraße näher zu untersuchen, scheint diese unter den präsentierten Varianten gar nicht mehr auf. "Es ist unerklärlich, dass die Stadträtin um Steuergeld eine verkehrswissenschaftliche Empfehlung in Auftrag gibt, und dann deren Ergebnis einfach negiert. Bei dieser Vorgangsweise hätte man gar keine Experten beauftragen müssen, wenn man die einzige vernünftige Variante, die noch dazu empfohlen wurde, gar nicht mehr weiterverfolgt", so Stiftner wörtlich.

Um den Widerstand des grünen (!!) Neubauer Bezirksvorstehers gegen die Fußgängerzonen-Variante zu brechen, sind nur noch Schmalspurversionen zur Neugestaltung der Fußgängerzone zur Diskussion gestellt, mit denen niemand wirklich zufrieden sein kann. Darüber hinaus ist bei diesen Vorschlägen noch immer nicht geklärt, wie man den Lieferverkehr trotz Fußgängerzone im bisher notwendigen Ausmaß garantieren könne.

Weiters keine Klarheit gibt es auch zu den dann erforderlichen Ersatzparkplätzen, die wegen der drohenden Parkplatzverluste infolge des Umbaus der Mariahilfer Straße dringend erforderlich sein werden. Auch die Befürchtungen der Anrainerinnen und Anrainer, dass es zu einer Verdrängung des Verkehrs in die angrenzenden Bezirke kommen könnte, konnte bisher nicht ausgeräumt werden. "Wichtige, auch für die gestartete Bürgerbeteiligung notwendige Entscheidungsgrundlagen werden einfach von der Verkehrsstadträtin nicht herausgegeben, damit ist keine Bürgermitbeteiligung möglich", so der Infrastruktursprecher.

Unter SP-Schicker nur Stillstand - unter Vassilakou auch Chaos 

Diese Vorgangsweise zeigt, dass zu dem jahrelangen Stillstand in der Verkehrspolitik durch die grüne Regierungsbeteiligung nun auch noch das Chaos in der Wiener Verkehrspolitik Einzug hält. Jetzt hieße es zurück an den Start, um die vorgestellten Varianten noch einmal näher zu untersuchen und die Zahlen dann vorzulegen. "So wie die Verkehrsstadträtin nun vorgeht, kommt sicherlich die schlechteste Variante zur Realisierung und das hat sich die Mariahilfer Straße nicht verdient", so Stiftner abschließend.

Potemkinsches Dorf

Als grüne Stadträtin unter anderem für "BürgerInnenbeteiligung" zuständig, lässt Maria Vassilakou die betroffenen Bürger im 6. und 7. Bezrik in Dialogforen mit Salzamtcharakter antanzen, um danach das hinter den Kulissen ausgepackelte Modell Marke "Autofahrervertreibung" durchzudrücken, kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik und fordert eine verbindliche Bürgerbefragung in den Bezirken Mariahilf und Neubau. Die Angst, wie beim Blimlinger-Fiasko mit der FUZO Gardegasse eine schallende Befragungswatschen zu kassieren, dürfte den ach so basisdemokratischen Grünen also noch immer in den Knochen sitzen.

Jede Verkehrsmaßnahme auf der größten Einkaufsstraße Wiens wird massive Auswirkungen auf die Anrainer in den angrenzenden Bereichen sowie die Kaufleute der Mariahilfer Straße haben. Den pathologischen Haß der Grünen auf Autos und Motorräder auch bei diesem Projekt auszuleben und über Bürger und Wirtschaft drüberzufahren, ist daher menschlich und wirtschaftlich letztklassig, sagt Mahdalik und kündigt Widerstand gegen das undemokratische Vorgehen der rotgrünen Stadtregierung an.

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