21.10.2014
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30.01.2012
Autofreie Ringstraße lässt Abgaswerte explodieren
Burkhard Ernst: "Grüner Aktionismus führt zu höherer Belastung der Bevölkerung!"
Eine Studie des Vereins für Kraftfahrzeugtechnik von Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Lenz hat während der vergangenen Sperren der Wiener Ringstraße unter der Aktion "Rasen am Ring" im Rahmen des Autofreien Tages die Auswirkungen auf die Schadstoffbelastungen der Luft gemessen. Das Ergebnis der Untersuchung: Die Wiener Ringstraße ist während der Dauer der Sperre zwar weitgehend abgasfrei. Dafür steigt die Schadstoffbelastung in den angrenzenden Wohngebieten. Eine dreistündige Sperre vom Opernring bis zum Schottentor mit vorgesehener Umleitung über die 2er-Linie und den Gürtel verursacht dort 4- bis 8-mal höhere Emissionen. In stündlichen Spitzenwerten wurden sogar bis zu 15-mal höhere Emissionswerte festgestellt.

Der Bundesgremialvorsteher des Kfz Handels, Burkhard Ernst, sieht in dem Ergebnis der Studie einen Beweis, dass grüner Aktionismus nicht immer der richtige Weg ist: "Die Sperre der Ringstraße unter dem Titel "Rasen am Ring" belastet viele Wiener. Der Stau der dadurch verursacht wird, führt bei vielen zu Verspätungen. Und die durch den Stau entstehenden Abgase belasten die umliegenden Wohngebiete, wie jetzt wissenschaftlich bewiesen worden ist, deutlich höher als normal. Natürlich ist das Demonstrationsrecht unantastbar", sagt Ernst, "aber es sollte auch bedacht werden, welche Folgen durch manche Aktionen für andere Bürger entstehen."

Tatsache ist, dass durch derartige Aktionen hervorgerufenen Staus Zeit kosten, die der Wirtschaft fehlt. In dieser Zeit kann weder Geld verdient, noch konsumiert werden. Lediglich der Benzin- und Dieselverbrauch steigt. Legt man Berechnungen aus Deutschland auf Österreich um, entstehen durch die durchschnittlich 2,4 Tage, die jeder Autofahrer jährlich im Stau steckt Kosten von rund acht Milliarden Euro.
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Berufsfahrer - 30.01.2012 - 17:11:20
Ich gehe davon aus, dass auch alle anderen grünen Aktionen gegen die Autofahrer (rote Welle, Baustellenchaos, mit Absicht verursachte Stau's, etc.) den selben Effekt haben, die die Sperre der Ringstraße!
Toni Mahdalik - 30.01.2012 - 17:03:14

Jetzt ist es auch amtlich, dass die Sperre des Ringes für grüne Kifferdemos, "Rasen am Ring" oder ähnliche Hanfideen eine massive Mehrbelastung durch Abgase in den umliegenden Wohngebieten mit sich bringt. Die FPÖ fordert daher erneut ein Demonstrationsverbot für Hauptverkehrsadern und Geschäftsstraßen in Wien.

Bis zu 15-mal höhere Emissionswerte am "Autofreien Tag" sind nichts anderes als eine Pervertierung dieser Idee, welche von den Grünen für ein Happening von Parteigängern gerne in Kauf genommen wird. Auch die horrenden Kosten für die Stauzeiten durch solche Sperren sind Grund genug, den grünen Abgas- und Feinstaubfestivals ein Ende zu bereiten.

LAbg. Toni Mahdalik
FPÖ-Verkehrssprecher