24.10.2014
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28.03.2012
Mariahilfer Straße: 21 Meter Gehsteigbreite sollten reichen ...
Die Gehsteige der Mariahilfer Straße sind je 10,5 Meter und mit insgesamt 21 Meter um zwei (!) Meter breiter als die Kärntner Straße. Eine Umgestaltung der "Mahü", weil laut Verkehrsstadträtin "zu wenig Platz für die Fußgänger da ist", hat sich damit erübrigt, hält FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik fest. Es gibt - wie bei allen übrigen Grünprojekten - genau zwei Gründe für die teuren und von Geschäftsleuten und Anrainern abgelehnten Umbaupläne: Der von pathologische Hass auf Autofahrer und das steuergeldverbrennende Andienen bei Radfahrern.

Zwei Radwege, die in einer Einkaufsstraße so fehl am Platz sind wie die Grünen in der Wiener Stadtregierung, sollen auf Kosten aller übrigen Verkehrsteilnehmer gebaut werden. Dafür wurden auch die Empfehlungen der 56.000 Euro teuren Studie für Umbauvarianten ignoriert, kritisiert Mahdalik.

Vassilakou steht als fleischgewordenes Missverständnis der rotgrünen Koalition für Misswirtschaft und Missachtung direktdemokratischer Mindeststandards. Den bereits zweiten FPÖ-Misstrauensantrag im morgigen Gemeinderat hat sich die dienstwagenfahrende Dame also redlich verdient, meint Mahdalik.
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Fritz Aichinger - 28.03.2012 - 14:23:12

Es ist erfreulich, dass die FPÖ, spät aber doch, auf den Zug aufgesprungen ist und uns, in dem Ansinnen gegen die Umgestaltung der Mariahilfer Straße vorzugehen, unterstützt.

Unsere Umfrage, die vor zwei Wochen präsentiert wurde, hat gezeigt, dass aus Sicht der Anrainer kein Änderungsbedarf hinsichtlich der Mariahilfer Straße besteht. Ganz im Gegenteil: Man hat absolut kein Verständnis für diese sündteuren Planspiele. Stadträtin Vassilakou sollte ihr Hauptaugenmerk lieber auf nicht funktionierende Einkaufstraßen legen anstatt zweifelhafte Experimente, die nicht im Interesse der Bevölkerung sind, voranzutreiben.

Fritz Aichinger
Klubobmann ÖVP Wien
Rüdiger Maresch - 28.03.2012 - 14:19:51
Dass die ewig gestrige FPÖ keine Neuerungen in der Stadt will, ist nicht verwunderlich! Bei der mit Öffis gut angebundenen und von FußgängerInnen stark frequentierten Mariahilfer Straße alleine auf die Autofahrer zu schielen, ist fast schon fahrlässig. Aber es ist ja nichts Neues, dass die FPÖ die Interessen der FußgängerInnen nicht wahrnimmt, sondern stattdessen lieber Gehsteige verschmälern möchte, damit dicke SUV weiterhin die Stadt zuparken können. FPÖ und ÖVP liefern sich momentan ein Wettrennen um den Titel "Bester Autofahrer der Welt". Die Mariahilfer Straße wird unter reger BürgerInnenbeteiligung in einem partizipativen Prozess umgestaltet. Da braucht es nicht die Ratschläge von rechtsaußen.

Rüdiger Maresch
Verkehrssprecher der Grünen Wien