
15.07.2012
| Sprung von Reichsbrücke: Mann tot geborgen | |
| Freunde eines 22-Jährigen hatten gestern, Samstag, kurz vor 14 Uhr, zugeschaut, wie dieser mit einem zweiten Mann von der Reichsbrücke in die Neue Donau gesprungen ist. Wahrscheinlich handelte es sich bei dem Sprung um eine Mutprobe - in alkoholisiertem Zustand. Als der 22-Jährige nicht mehr auftauchte, alarmierten die Zuschauer die Rettung. Ein Großeinsatz wurde eingeleitet: Laut Feuerwehr beeinträchtigte aber extrem schlechte Sicht unter Wasser die Suche. Die erste Suchaktion wurde nach rund zwei Stunden abgebrochen. An einer zweiten Suchaktion beteiligte sich auch das Taucherfahrzeug „Kaisermühlen“. Die Suche blieb aber ebenfalls eohne Erfolg und wurde nach rund 90 Minuten abgebrochen. Insgesamt beteiligten sich an der gestrigen Suche 25 Feuerwehrleute. Heute, Sonntagfrüh, wurde die Suche nach dem Vermissten fortgesetzt. Laut einem Feuerwehrsprecher barg man den Toten im Entlastungsgerinne der Neuen Donau, 50 Meter entfernt von der vermuteten Stelle seines Verschwindens. Die Identität des Mannes ist noch nicht geklärt. Auch die "Freunde" können nichts zur Identitätsfindung beitragen - sie müssen aber psychologisch betreut werden ... | |
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