22.05.2013
Sport


03.08.2012
Darabos auch als Sportminister unfähig

Massive Kritik übt heute, Freitag, der Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses Abg. Peter Westenthaler an SPÖ-Sportminister Darabos, der "in schändlicher Art und Weise" versucht, die Schuld für seine mittlerweile vier Jahren lang andauernde gescheiterte Sportpolitik den österreichischen Olympiateilnehmern in die Schuhe zu schieben.

"Darabos trägt für das katastrophale Abschneiden Österreichs bei den Olympischen Spielen in London die Hauptverantwortung, da er seit vier Jahren eine Reform von Förderung und Strukturen im Sport verspricht, dies aber bisher nicht einmal ansatzweise durchgeführt hat", kritisiert Westenthaler.

Wo sind die mehrfach versprochenen Reformen?

Darabos habe mehrfach in den vergangenen Jahren das Parlament und die Öffentlichkeit für dumm verkauft und eine Reform der Sportförderung "in den nächsten paar Wochen" versprochen. "Bis heute liegt dem Parlament jedoch nichts vor und nun wird sogar bekannt, dass der Grund dafür ein SPÖ-interner Streit zwischen Wittmann und Darabos ist. Während also die SPÖ in der Sportpolitik jahrelang keine Linie hat, verlassen erfolgreiche Sportler und Trainer das Land. Ebenso ergehen sich so manche Sportspitzenfunktionäre in Eitelkeiten und unnötigen Streitereien."

Österreichische Trainer mit ausländischen Teams zu Gold

Als Beispiele nannte Westenthaler den erfolgreichsten Judoka Österreichs Peter Seisenbacher, der mit Georgien in London Olympiasieger wurde, oder auch den Gewichtheber Matthias Steiner, der als Österreicher Gold für Deutschland in Peking holte. Aktuell wird mit Dinko Jukic die nächste Zukunftshoffnung Österreichs gerade aktiv vertrieben. "Darabos schaut bei all dem tatenlos zu und glaubt, mit sündteuren aber inhaltlich nutzlosen und vom Rechnungshof massiv kritisierten Werbemaßnahmen à la "Team rotweißrot" ablenken zu können", so der BZÖ-Sportsprecher.

Lächerlich! Minister im Trainingsanzug

"Schier unfassbar ist allein das Auftreten des Sportministers und seiner Entourage bei den Olympischen Spielen. So konnte man ihn und seinen Sekretär gestern in der offiziellen Olympia Sportbekleidung (Trainingsanzug) der österreichischen Olympiamannschaft bewundern. Es stellt sich die Frage, ob sich Darabos die Einkleidung selbst finanziert hat, oder dies ein Geschenk des ÖOC war. Jedenfalls weiß niemand, was einen Sportminister reitet, im Olympia-Trainingsgewand durch die Sportstätten zu tingeln, aber gleichzeitig Österreichs Sportler öffentlich herunterzumachen. Nicht Österreichs Sportler sind für den katastrophalen Zustand des österreichischen Sommersports verantwortlich, sondern die rote zerstrittene Politikerkaste mit Fischer, Faymann, Darabos und Wittmann", so Westenthaler.

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Oliver W. - 31.08.2012 - 12:20:22
Völlig richtig erkannt Herr Abg.Westenthaler!!!
Darabos ist einfach nur lächerlich in seinen Aussagen, Versprechen und Handlungen.Aber hauptsache er wird täglich aus dem Burgenland in sein Büro nach Wien gefahren.Von einem eigenen Kraftfahrer in einem wunderschönen 5er-BMW....