19.09.2014
Lesermeinungen


WIEN_UMGEBUNG_AUSLÄNDER ÜBERFÄLLT MESNER_WIEN-HEUTE 
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Kurt - 04.08.2009 - 23:35:24
Selber Schuld.Wieder einer von der Kirche,der glaubt alle sind unsere Brüder.Mann kann denen Ausländer in unsere Land helfen.Bei der nächsten Wahl,ROT SCHWARZ GRÜN nicht Wählen.Die Ausländer aus unserem Lande rausschmeissen.Die Grenzen dicht machen.Und Gott Danken,daß er uns zu erkennen gibt,zwischen böse und gut.Herr Meesdiener lernen Sie drauß.Grüß Gott
WIEN_HIETZING_WERKBUNDSIEDLUNG VERKOMMT ZUSEHENDS_KEIN RETTUNGSKONZEPT_WIEN-HEUTE 
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Zyniker - 04.08.2009 - 15:37:16
ad GR Stürzenbacher

Was müssen das für Dilettanten sein, die seit 2005 "intensiv" an einem Sanierungskonzept arbeiten, das offensichtlich 2009 noch immer nicht vorliegt!

Ich muss da den Grünen Recht geben, die Parallelen zur Stadt des Kindes ziehen. Auch das Kinderheim stand unter Denkmalschutz. Die SP-Stadtregierung hat damals auch "intensiv" an einem Sanierungskonzept gearbeitet. Jahrelang! Bis es zu spät war und man es endlich einem Teilabriss zuführen konnte. Wer dort jetzt baut, wissen Sie ja wohl am Besten, lieber Herr SP-Gemeinderat - oder muss ich nachhelfen?
Dr. Kurt Stürzenbecher, SPÖ - 04.08.2009 - 15:28:10

Derzeit wird intensiv an der Erstellung eines umfassenden, wirtschaftlich sinnvollen und möglichen Sanierungskonzepts und dessen Finanzierung gearbeitet Während die ÖVP in der Vergangenheit den Verkauf der Häuser gefordert hat, setzen wir uns für die Erhaltung ein - die Nutzung als Wohnraum muss aber beibehalten werden. Die Andersnutzung als Museum weise ich ebenso zurück wie auch den Vorwurf, die Stadt würde den Bauplatz für andere Projekte "aufsparen" - denn dies ist aufgrund des Denkmalschutzes gar nicht möglich.

Natürlich bleibt auch der Grünraum nach der Sanierung der Siedlung in vollem Umfang erhalten, da er durch die Flächenwidmung abgesichert ist.
Die Erhaltung der Werkbundsiedlung ist aufgrund ihrer historischen und architektonischen Bedeutung sehr wichtig - es darf aber keine 'Husch-Pfusch-Aktion' geben, sondern die Sanierung muss durchdacht und mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt sein.

Durch laufende Erhaltungsarbeiten stellt die Stadt Wien - Wiener Wohnen sicher, dass der Zustand der Gebäude erhalten bleibt bis dann die Sanierung beginnt. Noch sind einige Fragen der Finanzierung offen, die geklärt werden müssen, bevor die Sanierung beginnt, denn bei den derzeitigen Mieteinnahmen von rund 60.000 Euro pro Jahr und grob geschätzten Sanierungskosten von rund 7 Millionen Euro ist eine geförderte Sanierung gem. § 18 MRG (Mietrechtsgesetz) wegen der dabei entstehenden Mietzinserhöhung unzumutbar.

Nachdem die FPÖ mit ihrer Architektursprecherin Frank nun aber scheinbar ohnehin dafür ist, den MieterInnen ihre Wohnungen wegzunehmen, um die Häuser für ein Museum oder eine Veranstaltungshalle zu nutzen, dürfte ihr das auch egal sein. Wieder einmal stellt nur die SPÖ die Erhaltung im Sinne der MieterInnen sicher.

Der VP-Forderung nach einer Ausgliederung der Siedlung aus Wiener Wohnen, die einer Privatisierung nahe oder gleich kommen würde, kann ich nichts abgewinnen: Im Fall eines Verkaufs würden die Mieten in der Siedlung garantiert in die Höhe schießen, damit ein etwaiger neuer Eigentümer die Sanierungskosten decken kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das jemand leisten kann, der jetzt eine - im Vergleich zum freien Immobilienmarkt - günstige Miete zahlt. Die Vorgaben des Denkmalschutzes wären selbstverständlich auch von privaten Eigentümern zu erfüllen.

Dr. Kurt Stürzenbecher, SP-Gemeinderat
DI Sabine Gretner, Grüne Wien - 04.08.2009 - 15:18:54
Offensichtlich ist es dem Wiener Wohnbaustadtrat kein Anliegen, das denkmalgeschützte Ensemble der Werkbundsiedlung zu erhalten. In anderen Städten wäre man stolz auf dieses Architekturjuwel.

Wie sich vor Kurzem in der Stadt des Kindes im 14. Bezirk gezeigt hat, reißt man lieber Teile ab, als die Gesamtanlagen zu sanieren. Deshalb ist hier Wachsamkeit angebracht. Wir werden die Thematik in der nächsten Sitzung des Wohnbauausschusses ansprechen und erwarten einen Sanierungsplan!
GR Bernhard Dworak, VP - 04.08.2009 - 15:15:34
Dass es sich bei der Wiener Werkbundsiedlung um ein einmaliges Kulturdenkmal handelt, steht außer Frage. Dieser Einmaligkeit muss Rechnung getragen werden. Der derzeitige Zustand der Werkbundsiedlung ist ein Skandal und seit fünf Jahren fordert die ÖVP schon eine umfassende Schadensfeststellung und Sanierung. Um die Werkbundsiedlung in Wien-Hietzing erhalten und nach den Vorgaben des Denkmalschutzes umgehend renovieren zu können, sollten jene Gebäude, die im Eigentum der Stadt Wien stehen, aus Wiener Wohnen ausgegliedert und in eine eigene Gesellschaft übergeführt werden. Im Rahmen einer Sondergesellschaft könnte die Siedlung als Einheit besser und effektiver verwaltet und saniert werden. Auch der Verkauf einzelner Objekt wäre leichter!

Diese Sondergesellschaft müsse, um den Erhalt der Siedlung zu garantieren, von der Stadt Wien mit ausreichend Mittel ausgestattet werden. Allein aus den Mieteinnahmen von rund 60.000 Euro im Jahr sei eine Sanierung nicht finanzierbar. Etwa 7 Millionen Euro sind für eine Sanierung der teilweise stark baufälligen Häuser notwendig.

Und wer die Siedlung kennt, weiß, in welch miserablen baulichen Zustand manche Häuser sind. Die Stadt darf nicht zuwarten, dass Mieter ausziehen und dann erst mit der Sanierung zu beginnen. Es ist rasches Handeln angesagt, um weitere, eventuell sogar Substanz gefährdende Schäden zu verhindern.

GR Bernhard Dworak, VP
WIEN_LANDSTRAßE_SECHSKRÜGELSTRAßE_BAUMFÄLLUNGEN_STELL DIR VOR DU KOMMST VOM URLAUB_WIEN-HEUTE 
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Zweifler - 04.08.2009 - 13:46:01
Früher haben die Roten derartige Ausreden (alte, kranke Bäume) nur erfunden, um r oten Bauträgern Baugründe zuzuschanzen. Jetzt erdreisten sie sich sogar, Bäume umzuschneiden, um die Zufahrt (!!) zur Baustelle zu ermöglichen. Ein frecherer Baummord ist wohl nicht mehr möglich!
By the way: Welche rote Genossenschaft wird denn dort wieder die Häuser von einem roten Bauunternehmen errichten lassen? Ist Parteienfinanzierung (Funktionärsfinanzierung) mit im Spiel????
Pülcher wohin man auch schaut!
Andreas Keri - 04.08.2009 - 13:39:42
@ BV-Stv. DI Zabrana

Bezirksvorsteher Hohenberger hat mehrfach - auf Anfragen der ÖVP-Landstraße - zugesagt, dass kein Baum ohne seine Zustimmung gefällt werden würde. Er hätte es in der Hand gehabt aufgrund seines Mitwirkungsrechtes, dass ihm der §15 Baumschutzgesetz einräumt, die großflächige Rodung von Altbaumbestand zu verhindern! Auch die Behauptung, dass die Bäume zu alt und krank gewesen sind, ist durchschaubar. Diese Argumentation wird von der Bezirksvorstehung merkwürdigerweise immer dann bemüht, wenn es gerade um die Realisierung eines Bauprojektes geht!

Wie bereits bei der Landstraßer Markthalle konnte sich SP-Bezirksvorsteher Hohenberger offensichtlich nicht gegen seine Magistratsabteilungen und roten Stadtverantwortlichen durchsetzen! Die SPÖ hat hoch und heilig den Erhalt der Markthalle und jetzt auch den Erhalt des Altbaumbestandes versprochen. Jeder weiß nun was von den Versprechungen der SPÖ zu halten ist!
DI Rudolf Zabrana - 04.08.2009 - 09:03:18
Niemand ist glücklich darüber, dass im Gebiet Sechskrügelgasse/verlängerte Pfarrhofgasse auf den ehemaligen Tennisplatzgründen Bäume gefällt werden mussten.

Die Bezirksvorstehung hat sieben Monate lang mit dem Bauträger und den zuständigen Magistratsabteilungen verhandelt, letztendlich mussten wir aber einsehen, dass aufgrund von objektiv nachvollziehbaren Fakten nur der Erhalt von drei Bäumen zu verantworten ist. Die anderen Bäume waren bereits überaltert und in einem schlechten Zustand. Außerdem haben sie sich an einem Nadelöhr befunden, an dem die Zufahrt zur Tiefgarage und die einzige Baustellenzufahrt zusammenkommen.

Abgesehen davon sind Baumfällungen in Wien nach dem Baumschutzgesetz als Verwaltungsakt durchzuführen. Demnach kann die Politik keinen Einfluss darauf nehmen - und schon gar nicht der Bezirk. Der Bezirksvorsteher hat lediglich das Recht, eine Stellungnahme abzugeben.

Es werden im betroffenen Bereich rund fünfmal so viele neue Bäume gepflanzt, wie entfernt werden mussten und der zukünftige Friedrich-Gulda-Park wird als Rückgrat des 'Landstraßer Grünweges' öffentlich zugänglich sein.

DI Rudolf Zabrana, Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Eva Lachkovics - 03.08.2009 - 16:23:38
Die Grünen haben von Anfang an die BürgerInneninitiative, die sich für eine moderate Bebauung der dortigen ehemaligen Tennisplätze einsetzte, unterstützt.

Im Rahmen eines langen BürgerInnenbeteiligungsprozesses hat die SPÖ versprochen, den alten Baumbestand zu erhalten. Konnte sich die Bezirks-SPÖ schon nicht ganz im Sinne der Landstraßer BewohnerInnen gegen die Rathaus-Riege in Bezug auf die moderate Bebauung durchsetzen, so war das Ergebnis des Prozesses doch eine Verbesserung gegenüber den ursprünglichen Plänen zur Totalverbauung. Auch war den AnrainerInnen die Garantie für den Erhalt des alten Baumbestandes ein Trost. Das stellt sich nun wieder einmal als völlig leeres Versprechen heraus. Wie die Landstraßer Markthalle, so fielen nun die Bäume. Das lässt nichts Gutes für den Eislaufplatz des Wiener Eislaufvereins erwarten. Auch hier verspricht die SPÖ hoch und heilig, dass er erhalten bleibt, weigert sich aber, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Das zeigt, dass die SPÖ-Versprechungen nur Schall und Rauch sind. Wer darauf baut, baut auf Sand!
WIEN_INNERE STADT_FP GEGEN NEUE SCHIFFSANLEGESTELLE_WIEN-HEUTE 
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stefan müller,mödling - 04.08.2009 - 08:51:46
Von der Redaktion in die Rubrik "Forum" übertragen!
Boulevardverbot - 04.08.2009 - 08:04:23
Als ob um den Schwedenplatz herum je Nachtruhe herrsche.
WIEN_FLORIDSDORF_JEDLESEE_RAD-DEMO_BÜRGERINITIATIVEN VERNETZEN SICH_WIEN-HEUTE 
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Robert Piller - 03.08.2009 - 16:47:43
Es muss alles unternommen werden, um dieses Juwel zu retten. Ich glaube auch, dass es viele Privatinteressenten für dieses Objekt gibt, die dieses Schlössl instandhalten würden.