24.11.2014
Auto & Verkehr


29.12.2013
Auf einen Blick: Alle Änderungen für Autofahrer im kommenden Jahr
Auf Autofahrerinnen und Autofahrer kommen 2014 zahlreiche Änderungen zu. Die Latest-News dabei: Die Regierung schraubt an einem Belastungspaket und verteuert mit der Normverbrauchsabgabe (NoVA) und der motorbezogenen Versicherungssteuer den fahrbaren Untersatz erheblich.

* Angedacht ist eine Verteuerung der NoVA für verbrauchsstarke Pkw. Eine langjährige Forderung des ARBÖ, nämlich eine Vereinfachung der Berechnung, soll dabei ebenfalls seine Umsetzung finden. Die motorbezogene Versicherungssteuer soll künftig einem Stufensystem unterliegen, unterm Strich werden Fahrzeuge mit höherer Motorleistung stärker besteuert. "Die neue Regierung macht genau das, was sie versprochen hat, nicht zu tun und will den Autofahrern und den Pendlern unter dem Deckmantel Ökologisierung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) und motorbezogenen Versicherungssteuer wieder ins Geldbörsel greifen. Budgetlöcher auf dem Rücken der Autofahrer oder einer anderen Mobilitätsgruppe neu zu definieren bzw. zu stopfen, das ist nicht im Interesse des ARBÖ", so ARBÖ-Generalsekretär Mag. Gerald Kumnig, der gleichzeitig den Einsatz einer Arbeitsgruppe "Mobilität und innovative Verkehrspolitik" von der neuen Regierung fordert, damit die Autofahrerinnen und Autofahrer, die zu rund zwei Drittel auf ihr Auto angewiesen sind, nicht im Regen stehen gelassen werden. "Mobilität muss leistbar bleiben, Autofahren darf nicht zum Luxus verkommen", so Mag. Kumnig.

* Ab 1. Februar muss die neue Mautvignette am Fahrzeug kleben. Die limettenfarbene Vignette 2014 ist bereits erhältlich und kostet für Pkw im Jahr 82,70 Euro und für Motorräder 32,90 Euro.

* Parkausweis für Menschen mit Behinderungen. Es wird künftig keinen eigenen Ausweis gemäß § 29b StVO mehr geben. Ab 1. Jänner 2014 wird für die Parkerleichterungen folgende Zusatzeintragung im Behindertenpass benötigt: „Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauerhafter Mobilitätseinschränkung aufgrund einer Behinderung”. Zuständig dafür ist das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen. Diese Zusatzeintragung gilt im Gegensatz zum alten §-29b-Ausweis nicht nur für „gehbehinderte” Personen, sondern kann auch von Menschen mit anderen Beeinträchtigungen beantragt werden. Weiters gibt es folgende Übergangsregelung: §-29b-Ausweise, die nach dem 1. Jänner 2001 ausgestellt wurden, bleiben weiterhin gültig, davor ausgestellte Parkausweise verlieren mit 31. Dezember 2015 ihre Gültigkeit.

* Neue §-57a-Begutachtungsplakettendatenbank. Ab Oktober wird eine zentrale §-57a-Begutachtungsplakettendatenbank geschaffen, in der in Zukunft sämtliche Informationen betreffend der wiederkehrenden Begutachtung automationsunterstützt gespeichert und verwaltet werden.

* Eine wesentliche Änderung ergibt sich auch für Lenker von Firmenautos. Der maximale Sachbezug bei Privatnutzung eines Firmen-Pkw soll von 600 auf 720 Euro angehoben werden.

* Wird ab 1. September des kommenden Jahres ein Pkw typisiert, so muss er die Abgasnorm Euro 6 erreichen.

* Änderungen bei der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Ab Jänner 2014 wird in jedem Bundesland ein eigenes Landesverwaltungsgericht geschaffen. Für den Bund werden ein Bundesverwaltungsgericht und ein Bundesfinanzgericht eingerichtet. Die Verwaltungsgerichte werden viele Sonderbehörden wie UVS und UFS ersetzen. Die Entscheidungen der Verwaltungsgerichte können dann nur noch beim Verfassungsgerichtshof und beim Verwaltungsgerichtshof angefochten werden.
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MrsX - 16.01.2014 - 14:53:34
Der ÖAMTC bietet neben seinem Rechner auch eine Möglichkeit ein Beschwerdemail an die Bundesregierung schreiben - wobei ich nicht sicher bin pob das Mail überhaupt gelesen wird :rolleyes:

Aber vielleicht bringt ja die Petition etwas, wenn genügend Leute unterschreiben.

Daher: zuerst hier schauen https://durchblicker.at/autoversiche...steuer-rechner wieviel man zahlen müsste , sich (vermutlich) ärgern
und dann hier http://www.activism.com/de_DE/petiti...hsabgabe/49128 unterschreiben.
MrsX - 16.01.2014 - 14:49:47
Der ÖAMTC bietet neben seinem Rechner auch eine Möglichkeit ein Beschwerdemail an die Bundesregierung schreiben - wobei ich nicht sicher bin pob das Mail überhaupt gelesen wird :rolleyes:

Aber vielleicht bringt ja die Petition etwas, wenn genügend Leute unterschreiben.

Daher: zuerst hier schauen https://durchblicker.at/autoversiche...steuer-rechner wieviel man zahlen müsste , sich (vermutlich) ärgern
und dann hier http://www.activism.com/de_DE/petiti...hsabgabe/49128 unterschreiben.
thomas K - 30.12.2013 - 18:11:31
Ich hätte mir von den Autofahrerclubs etwas Protest erwartet,geschehen ist offenbar sehr wenig.Immerhin zahle Ich jedes Jahr mehr clubbeitrag beim ÖaMtc.Da kann Ich mir schon erwarten das man sich für uns Autofahrer etwas mehr einsetzt.Ein hilfloser plumper Versuch dieser Regierung auf irgendeine Weise Geld einzubringen.
hugin - 30.12.2013 - 11:10:20
ABZOCKE DER AUTOFAHRER
Bei der Ministerin 300PS und allen
anderen teuren Dienstwagen zahlen die Steuerzahler die erhöhte NOVA und KFZ-Steuer.
Jeder Firma wird vom Finanzamt vorgeschrieben, bis zu welchem
Kaufpreis der Wagen steuerlich absetzbar ist. Wann wird den abgehobenen,überbezahlten Polit-Amateuren endlich ein Preislimit für Dienstwagen gesetzt?
Autofahrer - 30.12.2013 - 07:38:52
Eh klar, das Auto die ewige Melkkuh!
Selber sparen schaffen (wollen) die erst gar nicht.
Die erste Parlamentsenrscheidung war der Beschluß auf Gehaltserhöhung für die auf Steuerkosten im Luxus lebenden Volksvertreter!
Die großen Autofahrergemeinde wird sich revanchieren.
Es ist zu hoffen, dass ihr Versager/Lügner zur nächsten Wahl vom abgezockten Volk endgültig VEBANNT werdet.
Häupl (Autofahrerabzocker Nr.1) wird als erster verabschiedet!!!